Ernährung,  Gesunder Hund

Wundermittel Propolis?

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Propolis kenne ich erst seit Sommer 2018. Das auch nur durch Zufall, denn in dem Jahr hatte Fay eine starke Blasenentzündung im Urlaub und musste einige Tage Antibiotika nehmen.

Unsere Trainerin empfahl uns Propolis als Alternative.

Daraufhin hatte ich mich eingelesen und erfahren, dass es sowohl für unsere Hunde als auch für uns Menschen sehr gute Eigenschaften haben kann.

Diese möchte ich euch in diesem Beitrag erläutern.

Bild von pixabay.com
Propolis

Propolis ist ein Produkt aus dem Bienenstock und besteht aus einer Mischung von Harzen, Pollen, Wachsen, Honig und körpereigenen Stoffen der Bienen. Es wird als Kittmasse im Bienenstock verwendet und dient insbesondere zur Abdichtung von Löchern und Fugen aber auch zur Befestigung von Waben.

Es hat antibiotische und antivirale Wirkungen und schützt so den Bau vor Krankheitserregern, Pilzen, Bakterien und Viren.

Die Ägypter balsamierten die Toten mit Propolis ein, um den Verwesungsprozess zu verhindern.

Propolis hat antibakterielle, antivirale und antimykotische (pilzhemmende) Eigenschaften.

Es handelt sich um ein reines Naturprodukt und kann nicht synthetisch hergestellt werden.

Durch die besonderen Eigenschaften nutzt es auch uns Menschen und unseren Tieren.

 

Anwendung im Tierbereich

Propolis kann zur Wurmprophylaxe und bei einem Wurmbefall helfen. Es wurde festgestellt, dass eine Reduktion der Wurmeier mit der Gabe von Propolis möglich ist. Es soll das Darmmilieu verändern.

Eine Prophylaxe gegen Grasmilben kann auch Wirkungen zeigen. Da Fay hiermit Probleme hat, werde ich das jetzt mal testen.

Weiterhin kann es bei der Wundheilung und als Schmerzmittel dienen. Es kann zu einer verminderten Narbenbildung führen und durch die leicht anästhesierende Wirkung kann es Schmerzen lindern.

Durch die antibakterielle und antimykotische Wirkung kann die Gabe von Propolis den Pilzbefall schneller lindern und auch eitrige Stellen können schneller abheilen. Die antibakterielle Wirkung zeigt sich auch bei Blasenentzündungen. Hier kommen wir auch wieder dahin zurück weshalb ich überhaupt von dem „Wundermittel“ erfahren habe. Bei einer leichten Blasenentzündung kann man versuchen diese mit der Gabe von Propolis zu bekämpfen. Dennoch sollte man bei Unsicherheit Rücksprache mit dem Tierarzt halten.

Propolissalbe oder Tinktur kann auch bei Zeckenbissen verwendet werden, was wir auch immer machen. Wenn der Zeckenbiss direkt mit Propolis behandelt wird, kann eine Infektion mit Borreliose oder anderen Krankheiten verhindert werden.

In einer offiziellen Studie konnten Forscher nachweislich eine Infektion mit Borrelien durch den Einsatz von Propolis verhindern.

Auch das Immunsystem kann durch die Gabe von Propolis gestärkt werden.

Aber nicht nur für unsere Vierbeiner sondern auch für uns gibt es einige Einsatzgebiete.

 

Vorteile von Propolis für uns Menschen:

– Wundheilung
– Herpes
– Pickel, Abzesse
– Juckreiz
– Pilze
– Ekzeme
– Mandelentzündungen
– Mundinfektionen, Zahnfleischentzündungen
– Kosmetik: fängt freie Radikale, Vorbeugung gegen vorzeitigen Hautalterung

Wo habe ich Propolis gekauft?

Ich habe meine Produkte von Beegut. Bei der Tinktur habe ich mich für die alkoholfreie Variante entschieden, die ihr hier findet.

Das Pulver findet ihr hier.

Außerdem kann ich euch das Propolis-Mundspray empfehlen, welches ich bei den ersten Anzeichen von Halsweh verwende. Es schmeckt nicht besonders gut aber hilft.

Wichtig:

Propolis kann wie jedes andere Naturprodukt zu Allergien führen! Gerade wenn man eine Pollenallergie hat, sollte man vorsichtig sein und notfalls mit dem Arzt Rücksprache halten. Das gilt sowohl bei Mensch als auch bei Tier.
Falls man sich unsicher ist, am besten äußerlich an einer kleinen Stelle testen um eventuelle Reaktionen zu erkennen.
Da Propolis wie ein natürliches Antibiotikum wirkt, sollte es nicht länger als 4 Wochen angewendet werden. Deshalb ist es als eine Kur, mehrmals im Jahr, empfehlenswert.

Außerdem gilt immer: Ein kranker Hund gehört in tierärztliche Behandlung! Mit diesem kann gemeinsam eine Propolis-Therapie besprochen werden. Auch bei sonstigen Unsicherheiten bitte immer Rücksprache mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker halten!
Nur bei leichten Problemen würde ich selbstständig diese Maßnahmen durchführen.

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